Alliierten-Museum Berlin / 2. Platz VgV-Verfahren
Sanierung "Outpost-Gebäude"
Das Alliierten-Museum Berlin ist ein herausragendes und einzigartiges Beispiel der südkalifornischen „Googie-Architektur“ in Berlin und bestimmt bauhistorisch die Nachkriegszeit und den Aufbruch der 50er Jahre. Die gerundet-dynamische Formensprache ist ein Spiegel des Zeitalters: Automobiles Cadillac-Design, Aufbruch zum Weltraum, Innovationen, Dynamik, zukunftsweisender Fortschritt - ein amerikanischer „Zeitenklav“ mitten in Berlin! Der Bau beeindruckt durch seine Atmosphäre, das Hereinkommen im Foyer ist der Schritt zurück in einer Zeitmaschine, in das Geschehen, man erwartet das Öffnen der Türen und das Herauskommen der Besucher:innen in Swing-Style-Kleidern und schicken Cardigans. Es beeindruckt das Licht, die Form, die stille Eleganz des leeren Raumes. Der Rock´n Roll ist für den einen Augenblick verklungen, das Bauwerk schlummert und wartet mit seiner ganzen Dynamik und seinem Esprit hoffungsvoll auf seine neue Nutzung! Es steht dabei inspirativ an seinem Ort, direkt neben dem Symbol seiner gestalterisch-geometrischen Formenanalogie: Der Flugzeugtechnik einer Hastings TG 503.
Wir gratulieren unserem Akquise-Team, das besonders im Bereich Qualität und Konzeption überzeugen konnte, zu diesem tollen Erfolg. In einem stark besetzten internationalen Bewerberfeld konnte unser Team HENKE + PARTNER die zweite Platzierung erreichen. Die Auswahl unseres Büros zur Verfahrensbeteiligung an diesem besonderen Monument amerikanischer Architektur in Deutschland, bestätigt die herausragende Professionalität und Expertise unseres Büros im Bereich Denkmalschutz.
Fotos 1-2, 5-7 (Outpost): HENKE + PARTNER
Foto 3 (Auto): JohnDesignHub - stock.adobe.com
Foto 4 (Dance): Ariestia - stock.adobe.com